3D Systems zieht die Notbremse - CEO tritt zurück

3D-Drucker: 3D Systems weiter in der Krise

Freitag, 30. Oktober 2015 13:19
3D Systems ProX 400

NEW YORK (IT-Times) - Die Probleme beim 3D-Druckerspezialisten 3D Systems nehmen kein Ende. Nach 12 Jahren in der Unternehmensführung verlässt 3D Systems CEO Avi Reichental überraschend das Unternehmen. 3D Systems Aktien geben erneut deutlich nach.

Der Grund: Marktteilnehmer fürchten, dass 3D Systems in der kommenden Woche erneut schwache Zahlen vorlegen wird. Am Mittwoch, den 4. November wird 3D Systems Zahlen zum vergangenen dritten Quartal 2015 präsentieren. Analysten erwarten einen Umsatz von 181 Mio. Dollar sowie einen Nettogewinn von sieben US-Cent je Aktie.

3D Systems: Negativnachrichten reißen nicht ab


Die Entlassung des langjährigen Firmenchefs ist der vorläufige Höhepunkt des kriselnden 3D-Printer-Sektors. Zuvor hatten Aktionäre 3D Systems verklagt und warfen Reichental und dem Management-Team vor, die Lage falsch eingeschätzt und falsche Prognosen abgegeben zu haben, wie das Charlotte Business Journal berichtete.

Zudem unterlag 3D Systems jüngst in einem Schiedsgerichtverfahren, wodurch der 3D-Druckerspezialist 11,0 Mio. Dollar an einem ehemaligen Eigentümer einer von 3D Systems übernommenen Gesellschaft zahlen muss, so Fortune.

Hype um 3D-Drucker war übertrieben


Der Hype rund um das Wachstum im 3D-Druckerbereich hatte die Aktien von 3D Systems in 2013 in ungeahnte Höhen steigen lassen. 3D Systems hatte sich in den letzten vier Jahren durch mehr als 50 (!) Übernahmen verstärkt, um das Geschäft weiter auszubauen.

Doch aufgegangen ist diese Strategie bislang nicht. Der Aktienkurs notiert auf Jahrestief, das Umsatzwachstum dürfte sich bei 3D Systems von 27 Prozent im Vorjahr auf nur noch 9,0 Prozent im jüngsten Quartal abkühlen.

Meldung gespeichert unter: 3D Drucker (3D Printing), 3D Systems, Hintergrundberichte, Hardware

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