Axel Springer-News: Infos & Nachrichten

Axel Springer S.E.  - Unternehmensportrait

Überblick - Unternehmensprofil

Die Axel Springer S.E. mit Sitz in Berlin ist ein deutscher Medienkonzern. Dabei werden verschiedene Rubriken abgedeckt, von der Unterhaltung bis hin zur reinen Information. Bekannte Marken des Konzerns sind die Welt und  die Bild-Zeitung.

Das Unternehmen entwickelte sich im Laufe der Zeit von einem Medien- und Verlagshaus zu einem Konzern für Digitale Medien. So werden mittlerweile mehr als die Hälfte des Umsatzes mit digitalen Medien erwirtschaftet.

Geschäftsbereiche und Produkte

Die Axel Springer SE ist ein deutsches Medien- und Verlagsunternehmen, das sich verstärkt auf den Bereich Digital konzentriert. Die Aktivitäten von Axel Springer sind über Tochtergesellschaften, Joint Ventures und Lizenzen in mehr als 40 Ländern verstreut.

Angeboten werden Printmedien wie die Welt und Bildzeitung sowie entsprechende digitale Versionen. Umsätze werden zum einen über digitale Werbung und zum anderen über Printwerbung generiert. Einen Teil der Erlöse machen auch Abonnements aus.

Kundenstruktur

Kunden von Axel Springer kommen sowohl aus dem Privat- als auch aus dem Unternehmenssektor.

Unternehmensgeschichte

Der Verleger Axel Springer gründete im Jahr 1946 in Hamburg das Medienunternehmen als „Garagen-Verlagsgesellschaft“.

Im Jahr 1959 wurde der Grundstein für das Berliner Verlagshaus gelegt. Im gleichen Jahr erwarb Springer die Mehrheit an der Ullstein AG, zu der auch die Zeitungen Berliner Morgenpost und Berliner Zeitung gehörten.

Axel Springer wurde im Jahr 1970 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Es folgten Übernahmen und Beteiligungen an lokalen Zeitungsverlagen, darunter auch die Lübecker Nachrichten, Leipziger Volkszeitung (1990) und die Rostocker Ostsee-Zeitung (1990). Diese Beteiligungen wurden allerdings später wieder verkauft.

Die Bild der Frau wurde im Jahr 1983 gestartet. Ein Jahr später beteiligte man sich am Sender der SAT.1 Satelliten Fernsehen GmbH.

Der Börsengang der Axel Springer AG erfolgte im Jahr 1985. Am 22. September 1985 verstarb der Gründer Axel Springer im Alter von 73 Jahren in Berlin.

Im Jahr 1986 gründete man die Journalistenschule Axel Springer und die Auto Bild wurde vorgestellt. Die Sport Bild kam 1988 hinzu.

Durch den Beginn der Internationalisierung in 1988 (Joint Venture in Budapest und Ungarn) und die sukzessive Digitalisierung wuchs Axel Springer zu einem der größten Medienkonzerne in Europa heran.

Im Jahr 1991 beteiligte sich Axel Springer an der CompuTel Telefonservice GmbH, die 1995 vollständig übernommen und 2005 wieder verkauft wurde.

Im gleichen Jahr startete die Bildzeitung am Sonntag, 1996 die Computer Bild.

Weitere Übernahmen waren beispielsweise der spanische Zeitschriftenverlag Sarpe (heute: Grupo Axel Springer S.L.) in 1988 und die Fernsehproduktionsgesellschaft Schwartzkopff TV in 1999.

Im Jahr 2000 wurde die Senderfamilie ProSiebenSat.1 Media AG (11,5-Prozent-Anteil) sowie die Corporate-Venture-Capital-Gesellschaft AS Venture gegründet.

Mit dem Verkauf von Assets verabschiedete sich Axel Springer aus dem Buchgeschäft im Jahr 2003.

Im September 2003 wurde in Moskau die Axel Springer Russia als vierte Tochtergesellschaft in Osteuropa gegründet.

Im Jahr 2004 präsentierte Axel Springer mit TV Digital eine Programmzeitschrift.

Die Axel Springer AG kündigte im August 2005 an, die Mehrheit an der ProSiebenSat.1 Media AG übernehme zu wollen. Die Pläne scheiterten später am Veto der Kartellbehörden.

In 2008 trennte sich die Axel Springer AG wieder von verschiedenen, zuvor übernommenen, lokalen Zeitungen.

Im Jahr 2009 startete Axel Springer den Versuch, Premium-Angebote im Internet kostenpflichtig zu machen.

Die Axel Springer AG gründete in 2012 die „Axel Springer Digital Classifieds GmbH“, um dort das Online-Rubrikengeschäft von Axel Springer zusammen zu fassen.

Die Berliner Morgenpost und das Hamburger Abendblatt sowie das Magazin „Bild der Frau“ und andere Titel wurden im Dezember 2013 an die Funke Mediengruppe veräußert.

Im Dezember 2013 erfolgte zudem die Übernahme des Senders N24 Media GmbH.

Weitere Übernahmen und Beteiligungen

Hierzu zählen die Idealo Internet GmbH (Preis- und Produktsuchmaschine idealo.de) in 2006, den Züricher Verlag Jean Frey AG (später Axel Springer Schweiz) in 2007, das Stadtportal www.hamburg.de in 2007, die Zanox.de AG (Online-Marketing, Multichannel-Commerce) in 2007,  das französische Internetportal für Frauen auFeminin.com in 2007, der türkische Medienkonzern Dogan Yayin Holding in 2008, das Online Jobportal StepStone ASA in 2009, das Immobilienportal Seloger.com S.A. in 2010, das indischen Auto-Rubrikenportal Carwale in 2010, den Fitnesss-App Entwickler Runtastic in 2013 und das US-amerikanische Online-Nachrichten- und Kulturmagazin OZY (www.ozy.com).

Markt und Wettbewerb

Das Wettbewerbsumfeld von Axel Springer S.E. ist vielschichtig und intensiv. Wichtige Wettbewerber von Axel Springer sind Unternehmen wie:

    • ARD
    • Bertelsmann AG
    • Georg von Holtzbrinck GmbH
    • Google Inc.
    • Hubert Burda Media Holding GmbH & Co. (privat)
    • Liberty Global Inc.
    • ProSiebenSat1 Media AG
    • Time Warner Inc.
    • ZDF
  • News

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