ZVEI betont: Innovative Märkte brauchen Mikroelektronik

Donnerstag, 19. März 2009 14:47
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Frankfurt am Main, 19. März 2009 – Die deutsche Industrie ist in vielen Bereichen technologisch führend. Eine herausragende Rolle als ‚Enabler’ spielt dabei die Halbleiterindustrie. „Diese Industrie ist eine Zukunftsindustrie, weil sie der gesamten Elektrobranche die Grundlage zur Entwicklung von Lösungen für zukünftige Herausforderungen zur Verfügung stellt“, so Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung. Angesichts der weltweiten unfairen Wettbewerbssituation drohe sich die gute Position der europäischen und deutschen Halbleiterindustrie zu verschlechtern, beklagt Mittelbach. Dies wäre mit negativen Folgen für die nachgeschalteten Industriezweige verbunden.

Energieeffizienz als Beitrag zur effektiven Klimaschutzpolitik, moderne emissionsarme Fahrzeugkonzepte, Elektromobilität, innovative Lösungen im Maschinenbau, intelligentes Wohnen und intelligente medizintechnische Lösungen sind ohne Halbleiterindustrie nicht realisierbar. „Ohne die technologischen Fähigkeiten der Halbleiterindustrie im eigenen Land wird die gesamte Industrie in ihren Möglichkeiten behindert, weiterhin neue international konkurrenzfähige Technologien und Produkte zu entwickeln und herzustellen“, betont Mittelbach. „Damit die deutsche Industrie weiterhin zur Weltspitze gehört, ist die enge Zusammenarbeit von Anwenderindustrie und  Mikroelektronikherstellern als Grundlage für innovative und konkurrenzfähige Produkte zwingend notwendig“.

Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, als größter Einzelverband der Branche in Europa, fordert deshalb von der Politik dringend, sich diese Problematik bewusst zu machen. Zur Stärkung und somit Erhaltung der Halbleiterindustrie in Europa und Deutschland sei eine Lockerung der allgemeinen europäischen Subventionsregeln notwendig. Europäischen und nationalen Förderprogrammen für die Mikro- und Nanoelektronik müsse eine höhere Priorität zugesprochen werden und eine Verdoppelung des Forschungsbudgets sowie Steuererleichterungen auf Forschungsausgaben seien unerlässlich.

Meldung gespeichert unter: ZVEI

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