WorldCom streicht 11.550 Stellen

Montag, 29. Januar 2001 07:14

WorldCom Inc. (Nasdaq: WCOM, WKN: 881477): Am Freitag hieß es aus unternehmensnahen Kreisen kurz vor Börsenschluss in den USA, dass WorldCom, zweitgrößter Anbieter von Ferngesprächen in den Vereinigten Staaten, plant, rund 15 Prozent der Belegschaft zu entlassen.

Als Grund wurden Kostensenkungsmotive genannt. Von den Jobkürzungen werden 11.550 Mitarbeiter betroffen sein. Nach Schätzungen verschiedener Telekommunikations-Analysten können mit den Jobkürzungen zunächst Kosten in Höhe von knapp 900 Mio. USD auf das Unternehmen zukommen. Nach Berechnungen des Wall Street Journals ist das etwa auf die Zahlung von Entschädigungen zurückzuführen.

Es wird erwartet, dass von den Stellenkürzungen vor allem die nur langsam wachsenden Bereiche der privaten Ferngespräche und Prepaid-Karten betroffen sein werden. Anbieter wie WorldCom oder die amerikanische Nummer eins im Bereich der Ferngespräche AT&T haben mit verstärktem Wettbewerb kleinerer lokaler Ferngesprächsanbieter zu kämpfen. SBS Communications, einer der größten lokalen Telefonanbieter, konnte seit Juli letzten Jahres etwa 1,2 Mio. neue Kunden im Geschäftsfeld Ferngespräche auf seine Seite ziehen. Aus diesem Wettbewerb resultieren die rapiden Preissenkungen in diesem Bereich. Konnten AT&T und WorldCom vor vier Jahren noch 15 Cents je Ferngesprächsminute verbuchen, bringt diese mittlerweile nur noch zwei Cents.

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