Wohin geht der Mobilfunkmarkt?

Mittwoch, 14. September 2005 18:26

FRANKFURT - In der MVNO-Technik (Mobile Virtual Network Operator), bei der Teile eines bestehenden Mobilfunknetztes gemietet werden, liegt laut Marktbeobachtern die Zukunft des deutschen Mobilfunkmarktes. Für die bisher dominierenden vier Netzbetreiber könnte es in Deutschland auf Grund dessen bald zu verschärftem Wettbewerb kommen.

Das Spektrum der Interessenten an der MVNO-Technologie und damit auch an eigenen Mobilfunkmarken ist breit gefächert: Neben Ikea, Aral und Aldi werden auch Banken und Stadtnetzbetreiber genannt. Der Markteintritt von bis zu 100, zum Teil eventuell lediglich regional tätigen Marken, wird demnach nicht ausgeschlossen. In einem Gespräch mit dem Handelsblatt betrachtet Alexander Müller, Leiter der Marktentwicklung des Systemhauses Danet GmbH, dies als realistisches Szenario. Danet hat, wie unter anderem auch das Dortmunder Unternehmen und Mobilfunkspezialist Materna GmbH, Lösungen zum Einkauf von Gesprächsminuten und Datenübertragungsvolumen bei Netzbetreibern entwickelt. So wäre es Mobilfunkanbietern möglich, diese Services ebenso wie weitere Mehrwertdienste wie etwa SMS, unter ihrem eigenen Markennamen zu vertreiben.

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