WiMax-Auktion: Die Großen halten sich zurück

Freitag, 15. Dezember 2006 00:00

BONN - Wer in ländlichen Regionen lebt, der bleibt bei breitbandigen Internetanschlüssen in der Regel außen vor. Dies könnte bald ein Ende haben. Die mikrowellenbasierte Funktechnologie WiMax (Worldwide Interoperability for Microwave Access) macht es möglich. Heute endete die Versteigerung der entsprechenden Frequenzen durch die Bundesnetzagentur. Die großen Anbieter ließen sich jedoch nicht blicken.

Um 10:22 Uhr am heutigen Vormittag endete die Versteigerung der Frequenzen im 3,5 GHz-Bereich für den breitbandigen drahtlosen Netzzugang, Broadband Wireless Access (BWA). Das Gesamtergebnis lag bei 56 Mio. Euro und untertraf die Erwartungen von Regierungsseite.

In jeder Region der Bundesrepublik Deutschland haben drei Unternehmen den Zuschlag erhalten. In den Regionen Oberpfalz sowie Ober- und Niederbayern sind es sogar vier Unternehmen. „Mit drei bundesweiten neuen Anbietern von funkgestützten Breitbanddiensten wird diese Versorgung in der Fläche Deutschlands deutlich verbessert werden können. Damit wird der Wettbewerb auch bei diesen innovativen Technologien von Anfang an gewährleistet und der intermodale Wettbewerb zum DSL-Markt wird eröffnet. Die Chance, jetzt Kunden insbesondere in den Regionen zu gewinnen, die keine Festnetzbreitbandversorgung haben, sollten die erfolgreichen Bieter rasch nutzen", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth.

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