Weniger Subventionen gut für die Solarindustrie?

Montag, 24. August 2009 17:06
Conergy

DEUTSCHLAND (IT-Times) - Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hatte insbesondere in der Solarbranche für einen ungeheuren Boom gesorgt. Doch 43 Cent pro Kilowattstunde Einspeisevergütung reichen einigen Solarunternehmen nicht mehr aus.

Viele Solarunternehmen, darunter Solar World und Conergy (WKN: 604002), fordern neben weiteren Subventionen nun vor allem eins: protektionistische Maßnahmen (IT-Times berichtete). Denn, so der Tenor: Die vornehmlich asiatischen Wettbewerber betrieben „Preisdumping“. Wie nun allerdings der Spiegel berichtet, wären gerade Preisrückgange möglicherweise gut für die Solarbranche.

So bezieht sich das Nachrichtenmagazin auf Holger Krawinkel vom Bundesverband der Verbraucherzentralen, welcher fordert: „Nach der Bundestagswahl sollte die neue Regierung das EEG ändern. Mit einer 30-prozentigen Senkung der Vergütungen ist die Solarindustrie noch gut bedient.“ Krawinkel spricht hierbei vor allem im Bezug auf gesunkene Preise bei Solarzellen und Modulen, welche eigentlich günstigere Preise für Solaranlagen rechtfertigen würden. Da jedoch die Einspeisevergütung dafür sorgt, dass die Hersteller die hohen Einnahmen der Endkunden mit einkalkulieren, bleiben die Modulpreise unnötig hoch.

Meldung gespeichert unter: Conergy

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