Web-Nutzer sehen steigende Bedeutung von Datenschutz

Mittwoch, 1. Februar 2012 12:13
BITKOM

- 63 Prozent halten das Thema derzeit für unterschätzt

- Konferenz von BITKOM und Verbraucherministerium am 7. Februar

Berlin, 1. Februar 2012

Datenschutz wird immer wichtiger – und ist derzeit eher unterschätzt. Das glaubt eine große Mehrheit der Internetnutzer, wie eine neue Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergab. So sagen 63 Prozent der deutschen Onliner, das Thema Datenschutz werde „eher unterschätzt“. Nur 15 Prozent halten es für „eher aufgebauscht“, weitere 22 Prozent sind unentschieden oder äußern keine Meinung.

Fast alle Internetnutzer (93 Prozent) sind überzeugt, dass Datenschutz in Zukunft noch wichtiger wird. Lediglich 5 Prozent sehen das anders, und knapp 3 Prozent haben in dieser Frage keine Meinung. „Wenn immer größere Teile unseres Berufs- und Privatlebens im Internet abgebildet werden, steigen auch die Anforderungen an Datenschutz und Verbraucheraufklärung“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Der BITKOM und das Bundesverbraucherministerium (BMELV) haben für den kommenden Dienstag zu einer Fachkonferenz in Berlin eingeladen – anlässlich des „Safer Internet Days“, der auf Initiative der EU jährlich stattfindet. Rund 250 Experten aus Wirtschaft und Politik treffen sich, um unter anderem über Datenschutz auf mobilen Geräten zu diskutieren. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf werden dabei aktuelle Einschätzungen und neue Studienergebnisse zu Datenschutz und Datensicherheit in Deutschland vorstellen.

Ansprechpartner

Christian Spahr

Pressesprecher

Medienpolitik & Recht

Tel.: +49.30.27576-112

c.spahr@bitkom.org

 

Susanne Dehmel

Bereichsleiterin Datenschutz

Tel.: +49.30.27576-223

s.dehmel@bitkom.org

 

Lutz Neugebauer

Bereichsleiter Sicherheit

Tel. +49.30.27576-242

l.neugebauer@bitkom.org

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.600 Unternehmen, davon über 1.000 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovative Wirtschaftspolitik und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.

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