WCG: World Cyber Games – Die Weltmeisterschaft des E-Sports

Freitag, 7. November 2008 16:05
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(IT-TIMES) Das sind Dimensionen, an die man noch vor wenigen Jahren kaum denken konnte. Noch heute kommt es einem ein wenig befremdlich vor. Und doch: Was sich dort aktuell in Köln tut, ist ganz real und eines Tages wird in den E-Sport-Geschichtsbüchern stehen, wie klein mal alles angefangen hat, mit den elektronischen Olympischen Spielen. Denn genau so etwas sind die World Cyber Games, die in dieser Woche in Köln starteten und die aktuell noch andauern.

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30.000 Besucher wurden schon im Vorfeld des Events erwartet und im Internet kann man sich über die Spielstände und über die kleinen bis mittleren Sensationen via News-Feed, SMS-Service oder Blog informieren. Sensationen sind es etwa, wenn sich ein Mitglied der deutschen Nationalmannschaft (die gibt es tatsächlich) in irgendeiner Disziplin in irgendeinem Spiel einen schon im Vorfeld als meistens übermächtig angesehenen asiatischen Kontrahenten durchsetzt. Das kann in einem von 16 Spielen vorkommen, hiervon sind elf PC-Spiele, vier sind Games für die Xbox 360 aus dem Hause Microsoft und mit Asphalt 4: Elite Racing duellieren sich die internationalen E-Sportler auch in einem Mobile Game. Ansonsten liest sich das Who-is-Who der „olympischen“ Disziplinen bei den World Cyber Games tatäschlich wie das Who-is-Who der internationalen Spielklassiker: Zu den Disziplinen gehören Fifa Soccer, Need for Speed, Command & Conquer 3, Counter Strike oder aber Guitar Hero 3.

370.000 Euro Preisgeld

Insgesamt sind es 800 Spieler aus 78 Ländern, die sich in Köln in den einzelnen Disziplinen messen. Immerhin mit 40 Akteuren ist die deutsche Nationalmannschaft hierbei vertreten. Sponsoren stellen nach Angaben der Veranstalter 370.000 Euro an Preisgeldern und Sachpreisen zur Verfügung. Die Deutschen nutzen auch gleich den Heimvorteil und stellen das größte Team. Der Verteilung auf dem weltweiten Markt für E-Sportler wird das nicht so ganz gerecht. Die meisten stammen eigentlich aus den USA und aus Südkorea. Insbesondere das asiatische Land ist eine echte E-Sport-Hochburg.

Qualifiziert haben sich die deutschen Sportler im August während der Games Convention in Leipzig. Zuvor mussten sie schon in lokalen Ausscheidungsrunden ihr Ticket zum Qualifikationsturnier lösen. Das klingt schon nach einer „richtigen“ Sportart. Und das tut es erst recht, wenn man bedenkt, dass die Nationalmannschaft während der World Cyber Games von 15 Betreuern, Psychologen, Physiotherapeuten und Strategie-Coaches begleitet werden. Das klingt nahezu nach professionellen Verhältnissen. Und teilweise ist das auch so, dass die Top-Akteure ihren Lebensunterhalt als E-Sportler bestreiten. Die Anzahl der Profisportler weltweit geht mittlerweile tatsächlich in die Tausende. In Deutschland sind es vor allem Informatiker, Schüler und Stundenten, die sich ein sportliches Zubrot verdienen, hiervon allerdings vieles auch wieder in Hardware investieren müssen. Denn die muss top sein, damit die Spiele darauf voll abrufbar sind und damit der Einzelne E-Sportler wiederum seine volle Leistungsfähigkeit abrufen kann.

Trainingslager für gute Teamleistungen

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