Was von der Auktion übrig blieb: Milliardengrab UMTS

Dienstag, 16. August 2005 19:16

HAMBURG - Es war schon ziemlich spektakulär, was vor fast genau fünf Jahren passierte. Sechs milliardenschwere Konzerne pokerten um staatliche Lizenzen für die Mobilfunktechnologie der Zukunft: UMTS. Was in der Endphase des Hypes um Internet und Telekommunikation noch ganz logisch erschien, ist heute nicht mehr als ein Milliardengrab.

Die erlesene Riege der Bieter von damals liest sich noch heute wie ein Who-is-Who des Mobilfunks: Deutsche Telekom AG (WKN: 555750<DTE.FSE>), Mannesmann D2 (heute Vodafone), Viag Interkom (heute O2) sowie die Konsortien KPN (Niederlande) / Hutchison (Hongkong) / NTT DoCoMo (Japan, für E-Plus), Mobilcom / France Telecom und Telefonica / Sonera (beide Spanien) zahlten jeweils über 16 Mrd. Mark. Die beiden letztgenannten Bietergruppen bauten niemals ein eigenes Netz in Deutschland auf und der Rest wartet noch heute auf den Return-on-Investment. Einige Bieter mussten die finanzielle Anstrengung auch erst über mehrere Jahre hinweg verdauen.

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...