Warnstreiks bei der Telekom

Mittwoch, 11. April 2007 00:00

BONN - Nachdem in der Vergangenheit die Gespräche der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Deutschen Telekom AG (WKN: 231780<DT6N.FSE>) ergebnislos verliefen, rief die Gewerkschaft für den heutigen Mittwoche zu ersten Warnstreiks auf.

Rund 1.000 Beschäftigte an sechs Standorten sollen nach dem Willen von ver.di die Arbeit niederlegen. „Die Beschäftigten streiten dafür, dass die Telekom mit ver.di einen tariflichen Schutz bei der geplanten Auslagerung in Servicegesellschaften vereinbart“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder. Die Deutsche Telekom AG plant rund 50.000 Mitarbeiter in eine neue Servicegesellschaft namens T-Service auszulagern. Dort sollen die Beschäftigten zu geringeren Stundenlöhnen arbeiten, geplant ist auch eine Erhöhung der bisherigen Wochenarbeitszeit von derzeit 34 auf 38 Stunden. Mit der Androhung von Warnstreiks spitzt sich die Lage weiter zu. Sowohl Konzern als auch Gewerkschaft gehen auf Konfrontationskurs. Nachdem bereits im Februar 13.000 Beschäftigte gegen die Pläne demonstrierten, gehen morgen Vertreter beider Seiten in die dritte Verhandlungsrunde.

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