Warner Music geht gegen YouTube vor

Montag, 22. Dezember 2008 10:54
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NEW YORK - Die Warner Music Group (NYSE: WMG, WKN: A0EAC8) will nun stärker gegen illegale Videos auf dem Internetportal YouTube vorgehen. Am Samstag forderte das Musiklabel YouTube dazu auf, sämtliche illegal hochgeladenen Videos zu entfernen. 

Grund war der Abbruch von Lizenz- bzw. Vertragsverhandlungen mit YouTube über eben diese Videos. Laut bisher unbestätigten Meldungen forderte Warner Music eine relativ hohe Umsatzbeteiligung an den Werbeeinnahmen, die YouTube nicht gewähren wollte. YouTube steht, wie andere Onlineportale auch, vor dem Problem, das zahlreiche Nutzer ihre eigenen Lieblingsmusikvideos, Episoden aus TV-Serien oder Kinofilmen auf die Plattform laden. Diese Inhalte sind allerdings durch Lizenzen geschützt, so dass sich in der Vergangenheit Klagen seitens der Musik- und Filmindustrie über die Verletzung von Urheberrechten häuften. 

Entsprechende Vereinbarungen zwischen Onlineportalen wie YouTube und den betroffenen Medienunternehmen sollten das Problem lösen. Allerdings verzögern sich die Verhandlungen zum Teil, wie das Beispiel mit Warner Music zeigt. Zudem behält sich die Film- und Musikbranche die Möglichkeit vor, besonders populäre Produktionen aus den Lizenzerteilungen auszugliedern. 

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