Vorreiter bei der Energiewende setzen auf Solarstromspeicher

Mittwoch, 13. November 2013 10:30
BSW-Solar

Erzeugerregion Donau-Ries Vorreiter bei Integration von Erneuerbaren Energien / Solarstromspeicher fürs Ortsnetz und den Heimbedarf im Einsatz / Jetzt attraktive staatliche Förderung für Speicherkauf nutzen

Berlin/Ellwangen, den 13. November 2013 – Vorreiter bei der Energiewende wappnen sich selbst gegen steigende Strompreise. Die Technik dafür ist da, und ausgereift: Solarmodule auf dem Dach, ein Solarstromspeicher im Keller und schon kann der Verbraucher der nächsten Strompreiserhöhung gelassen entgegen sehen. Einige Tausend Haushalte in Deutschland praktizieren bereits diese ganz persönliche Unabhängigkeitserklärung. „Private Stromtarife sind inzwischen fast doppelt so hoch wie die Kosten selbst erzeugten Solarstroms vom Dach eines Eigenheims", erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) den Trend zur solaren Selbstversorgung. Da die Solarstromspeicher seit Mai durch ein eigenes Förderprogramm des Bundes unterstützt werden, ist der Einbau der Solarstromspeicher für viele Bürger wirtschaftlich interessant.

Bis zu einem Drittel des Solarstroms können Betreiber von kleinen Solarstromanlagen ohne technische Hilfsmittel selbst verbrauchen. In Kombination mit Speichern ist sogar eine Verdopplung des Eigenverbrauchs möglich. Speicher gelten aber auch als ein wichtiger Baustein der Energiewende, um Angebot und Nachfrage Erneuerbarer Energien besser aufeinander abzustimmen. Die Solarstrombatterien speichern den erzeugten Sonnenstrom während des Tages zwischen, geben ihn zeitversetzt wieder ab und glätten so die Einspeisespitzen. Damit erhöhen Batteriespeicher die Aufnahmefähigkeit bestehender lokaler Stromnetze um bis zu 66 Prozent und reduzieren die Kosten für den Netzausbau. Dies hatte das Fraunhofer ISE in seiner Speicherstudie 2013 festgestellt.

Wie das konkret funktioniert, zeigen die Region Ostwürttemberg und das angrenzende Donau-Ries in Bayern: Bereits an 120 Tagen im Jahr wird dort zeitweise durch dezentrale Solar-, Wind- und Bioenergieanlagen mehr Strom produziert als verbraucht. Tendenz weiter steigend. Die Bürger und Unternehmen in diesem Versorgungsgebiet des Netzbetreibers Netzgesellschaft Ostwürttemberg GmbH (NGO) betreiben über 25.000 Solarstromanlagen mit rund 490.000 Kilowatt installierter Photovoltaik-Leistung. Damit erzeugen sie genug Solarstrom, um mehr als 127.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.

Meldung gespeichert unter: BSW-Solar

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