Vodafone rückt mit 22 Mrd. Dollar Liberty-Deal der Telekom ordentlich auf die Pelle

Telekommunikationsmarkt Europa

Freitag, 11. Mai 2018 16:55

LONDON (IT-Times) - Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone Group plc. will das Deutschland- und Osteuropa-Geschäft des US-amerikanischen Medienkonzerns Liberty Global übernehmen.

Vodafone Group - Medien

Die Vodafone Group hat bereits zugestimmt, rund 21,8 Mrd. US-Dollar (24-Fache des operativen Cash-Flows in 2017), davon 12,7 Mrd. US-Dollar in bar, für die Akquisition der Assets in Deutschland und Osteuropa von Liberty Global auf den Tisch zu legen.  

Die Vodafone Group hat bereits zugestimmt, rund 21,8 Mrd. US-Dollar (24-Fache des operative Cash Flows in 2017), davon 12,7 Mrd. US-Dollar in bar, für die Akquisition der Assets in Deutschland (unitymedia) und Osteuropa (UPC Holding BV) von Liberty Global auf den Tisch zu legen.  

Sollte der Verkauf nicht stattfinden, muss Liberty Global an Vodafone eine Break-up Fee von 250 Mio. Euro zahlen.Das Paket beinhaltet auch die Kabelnetzbetreiber-Unit Unity Media. In Osteuropa geht es dabei um die Länder Rumänien, Ungarn und Tschechien.

Damit kaufen sich die Briten tiefer in das Geschäft mit Kabel-TV, superschnellen Breitbandnetzen und Mobilfunkdienstleistungen ein und positionieren sich deutlich stärker gegen die Deutsche Telekom AG.

Vodafone besitzt bereits Kabel Deutschland. Liberty Global gehört zum Imperium des US-amerikanischen Kabelnetz-Pioniers und Moguls John Malone. Das Unternehmen sollte ursprünglich als echte Alternative zur Deutschen Telekom entwickelt werden.

Für Vodafone würde mit der Übernahme die Marktposition in Europa im Bereich Unterhaltung und Kommunikation sichtlich gestärkt. Das Unternehmen wird von Vittorio Colao als Chief Executive Officer geführt.

Der Abschluss der Transaktion ist für Mitte des Jahres 2019 vorgesehen. Allerdings müssen auch die Wettbewerbsbehörden im belgischen Brüssel der Transaktion zustimmen und das könnte noch eine lange Zeit dauern.

Die Vodafone Group hatte sich im Jahr 2014 mit dem Verkauf der Mobilfunksparte an den Joint Venture Partner Verizon Communications Inc. aus den USA ganz zurückgezogen. Auch aus dem indischen Mobilfunkmarkt hatte man sich verabschiedet.

Meldung gespeichert unter: Kabel Deutschland Holding

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