Vodafone fordert längere UMTS-Laufzeit

Montag, 19. März 2001 09:18
Vodafone

Vodafone Airtouch Inc. (London, WKN: 875999): Was sind das für andere Töne als noch vor einem Jahr: Die Telekommunikationsunternehmen konnten gar nicht genug Geld in die Ersteigerung von UMTS-Lizenzen pumpen und bescherten den Regierungen einen wahren Geldregen - allen voran denen Großbritanniens und Deutschlands. Nun klopfen diese Unternehmen an die Regierungstüren und wollen einen kleinen Teil Wiedergutmachung für die hohen Lizenzgebühren.

So geschehen am Wochenende in England: Die beiden Mobilfunkbetreiber Vodafone und die Telekom-Tocher One2One sprachen nach Meldungen des "Independent" mit britischen Regierungsstellen. Grund: Die Unternehmen hatten vor noch einem Jahr viel zu hohe Erwartungen in das UMTS-Netz und die daraus zu erzielenden Erlöse und fordern nun, nachdem Ernüchterung eingekehrt ist, dass die Verträge über die erworbenen Lizenzen abgeändert werden sollen.

Ganz konkret: Sowohl Vodafone als auch One2One versuchen durch ihr Ansinnen bei der britischen Regierung, eine Verlängerung der Lizenzen zu erreichen. Bei der bisherigen Lizenzdauer von zwanzig Jahren sei nicht mit Sicherheit zu erwarten, dass die hohen Kosten je wieder hereingeholt werden können und es sich bei UMTS von vornherein um ein Zuschussgeschäft handeln wird.

Meldung gespeichert unter: Universal Mobile Telecommunications System (UMTS oder 3G)

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