Versatel kann Verlust verringern, aber Umsatz pro Kunde sinkt

Donnerstag, 19. März 2009 10:02
Versatel

BERLIN - Die Versatel AG (WKN: A0M2ZK) hat heute die Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 veröffentlicht und beim Umsatz zulegen können. Das Ergebnis verweilte jedoch immer noch in den roten Zahlen.

Gewachsen ist der Netzbetreiber vor allem dank eines starken Wholesale-Geschäftes. Der Gesamtumsatz kletterte in 2008 gegenüber dem Vorjahr um 8,8 Prozent auf 762 Mio. Euro. 349,7 Mio. Euro entfielen davon auf den Bereich Privatkunden (plus 0,6 Prozent). Um drei Prozent zurückgegangen hingegen ist der Umsatz im Bereich Geschäftskunden, wo Versatel 2008 195,5 Mio. Euro umsetzte. Zum zweitwichtigsten Geschäftsbereich der Versatel AG ist damit das Segment Wholesale geworden, wo man nach einem Plus von 43 Prozent 216,8 Mio. Euro umsetzte.

Konnte Versatel die Verlustzone noch nicht verlassen, verringerte man dem Geschäftsjahr 2008 nach zumindest die Verluste. So verbesserte sich das Rohergebnis nur marginal, um 1,4 Prozent auf 421,4 Mio. Euro. Die EBIDTA-Marge kletterte um 0,4 Prozentpunkte auf 27,7 Prozent. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete man ein Ergebnis von minus 16,2 Mio. Euro, welches sich, verglichen mit dem Vorjahres-EBIT von minus 44,1 Mio. Euro um 63,3 Prozent verbesserte. Das Konzernergebnis summierte sich in den zwölf Monaten den Geschäftsjahres 2008 auf minus 51 Mio. Euro. Nach minus 89 Mio. Euro vor einem Jahr bedeutet dies eine Steigerung um 42,7 Prozent. Versatel erwirtschaftete pro Aktie einen Verlust von 1,16 Euro.

Meldung gespeichert unter: Versatel

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