Verizon: Miliardenverlust durch Abschreibungen in Q2

Mittwoch, 31. Juli 2002 18:15

Verizon Communications Inc. (NYSE: VZ<VZ.NYS>, WKN : 868402<BAC.FSE>): Die Nummer Eins in den USA unter den Telekom-Unternehmen hat heute die Zahlen für das zweite Quartal berichtet, die insgesamt nicht sehr positiv ausfielen. Demnach war der Quartalsverlust höher als erwartet, die Umsätze fielen geringer aus. Weiterhin kürzte Verizon die Wachstumsschätzungen für das Gesamtjahr, da der Preiswettbewerb die Gewinne senken würde und auch die Nachfrage derzeit schwächer als prognostiziert sei.

Der Nettoverlust im zweiten Quartal beläuft sich auf insgesamt 2,1 Mrd. USD oder 78 Cents pro Aktie. Im Jahr zuvor war noch ein Verlust von einer Mrd. USD oder 38 Cents pro Aktie vorliegend. In der Verlustrechnung enthalten sind aber auch 4,2 Mrd. USD für Abschreibungen und Abfindungskosten, wobei schon allein 2,4 Mrd. USD durch die Beteiligung an dem Internet-Dienstleister Genuity Inc. entstanden sind. Genuity wurde ausgegliedert, als die beiden TK-Konzerne Bell Atlantic Corp. und GTE Corp. im Jahr 2000 fusionierten und so Verizon entstand.

Rechnet man die Einmalkosten (Abschreibungen und Abfindungskosten) nicht ein, konnte Verizon einen Gewinn von 77 Cents pro Aktie verzeichnen, womit das Unternehmen auch im Rahmen der Erwartungen lag. Der Umsatz fiel leicht von 16,9 Mrd. im Vorjahr auf 16,8 Mrd. USD.

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