Veritas muss ausweiten

Freitag, 17. Januar 2003 17:16

Veritas Software Corp. (Nasdaq: VRTS<VRTS.NAS>; WKN: 888990<VRT.FSE>): Der amerikanische Softwareentwickler Veritas muss den Jahresverlust 2000 nachträglich neu ausweisen. Eine Untersuchung hatte ergeben, dass ein Tauschvertrag mit AOL Time Warner nicht richtig gebucht wurde.

Veritas hatte für das Jahr 200 einen Verlust in Höhe von 620 Mio. Dollar. Eine Untersuchung der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC hatte ergeben, dass sieben Mio. Dollar nicht richtig gebucht wurden. Veritas holt dies nun nach. Veritas hatte im September 2000 ein Tauschgeschäft mit AOL vereinbart. Im Rahmen der Vereinbarung kaufte AOL (NYSE: AOL<AOL.NYS>; WKN: 502251<AOL.FSE>) Software im Wert von 50 Mio. Dollar von Veritas. Veritas schaltete dann im Gegenzug Werbung im Gesamtwert von 20 Mio. Dollar über den Internetdienst. Die SEC untersucht, ob börsennotierte Technologieunternehmen Tauschgeschäfte einfädelten, um den Umsatz und den Cash-Flow künstlich zu erhöhen.

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