Verbot für Powershopping

Mittwoch, 6. Juni 2001 12:24

In einem aktuellen Urteil hat das Oberlandesgericht Köln dem Online-Anbieter PrimusOnline GmbH Rabattverkäufe im Internet nach dem so genannten Powershopping-Modell untersagt. Das Handelsmodell, bei dem ein Produkt billiger wird, je mehr Käufer sich dafür interessieren, verstoße in der vorliegenden Ausgestaltung gegen den lauteren Wettbewerb, berichtete ein OLG-Sprecher Köln. So sei es nicht gestattet, Produkte in verschiedenen Preisstufen anzubieten.

In seiner Urteilsbegründung bezeichnete das Gericht die Verkaufsform von Primus Online als sittenwidriges "Ausnutzen der Spiellust" sowie "übertriebenes Anlocken" der Kunden. Dabei sei der Benutzer dem Risiko ausgesetzt, eine Ware nicht zu erhalten oder den höheren Preis einer anderen Preisstufe akzeptieren zu müssen. Daher sei der Vorwurf der Sittenwidrigkeit gerechtfertigt.

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