US-Kartellbehörden gegen Übernahme von PeopleSoft

Mittwoch, 11. Februar 2004 09:36

Die US-Kartellbehörden werden nach Informationen des Wall Street Journals und PeopleSoft dem US-Justizministerium empfehlen, die Übernahme von PeopleSoft (Nasdaq: PSFT<PSFT.NAS>, WKN: 885132<PSF.FSE>) durch Oracle nicht zu genehmigen. Eine offizielle Entscheidung wird zwar erst am 2. März erwartet, nachdem die Übernahme-Offerte zuvor acht Monate lang intensiv geprüft wurde. Bereits im Vorfeld forderten allerdings US-Behörden immer wieder zusätzliche Unterlagen über den geplanten Zusammenschluss an, was von Experten als negatives Anzeichen gewertet wurde. Bereits im Vormonat setzte die EU-Kommission die kartellrechtliche Prüfung bis auf weiteres aus.

Zuletzt hatte der Datenbankhersteller Oracle seine Offerte nochmals deutlich auf 9,4 Mrd. Dollar für das Softwarehaus oder 26 US-Dollar pro ausstehende PeopleSoft-Aktie angehoben, nachdem ein vorheriges Gebot von 19,5 Dollar fruchtlos verlaufen war. Aber auch das verbesserte Oracle-Angebot wurde vom PeopleSoft-Management und Aufsichtsrat zurückgewiesen. Durch die jüngsten Unternehmenszahlen sah man sich offenbar bestärkt, den Unternehmenswert von PeopleSoft aus eigener Kraft weiter steigern zu können.

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