UPC plant Zusammenlegung eigener Töchter

Dienstag, 5. Dezember 2000 16:38

United Pan-Europe Communications N.V. (Amsterdam, UPC, WKN: 918578): Der niederländische Kabelnetzbetreiber UPC überlegt, seine Internettochter Chello Broadband und die Tochter UPC Media zusammenzulegen. Ausschlaggebend für diese Überlegungen ist die heute abgesagte Fusion von Chello mit Excite@Home.

Ein Sprecher des Unternehmens nannte als Grund für die gescheiterte Fusion unterschiedliche Ansichten der Partner über die Zukunft des Breitband-Geschäfts. Der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber Europas wollte mit der Fusion dieser Unternehmen seine "Dreier Strategie" steigern, durch die Internetzugang, Fernsehen und Telefongespräche über das Kabelnetz angeboten werden. Mit 8,4 Mio. Kunden in 18 Ländern Europas ist UPC der einer der größten Betreiber Europas gleich nach der Dt. Telekom.

Weiter hieß es, dass UPC noch immer für Kooperationen mit Excite offen sei, sofern sich in der Zukunft weitere Gelegenheiten böten. Zur finanziellen Lage bei Chello und zur Frage, ob Chello nun andere Partner suche, machte das Unternehmen keine Angaben. Bekannt ist allerdings dass Chello in 1999 bei 16 Mio. NLG Umsatz einen Verlust von 300 Mio. NLG erzielt hat. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen Analysten mit den gleichen Zahlen.

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