United Internet und die kurzfristigen Verbindlichkeiten

Dienstag, 23. November 2010 15:12
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MONTABAUR (IT-Times) - Die goldene Bilanzregel besagt, dass Unternehmen langfristige Verbindlichkeiten langfristig und kurzfristige Verbindlichkeiten kurzfristig finanziert werden sollten. Zumindest in einem Fall herrscht bei der United Internet AG ein Ungleichgewicht. Das könnte auf einen kommenden Liquiditätsengpass hinweisen.

Langfristig betrachtet ist bei der United Internet AG (WKN: 508903) alles in bester Ordnung. Das in der Bilanz ausgewiesene langfristige Vermögen übersteigt die ausgewiesenen langfristigen Verbindlichkeiten seit jeher - in einzelnen Jahren sogar um ein Vielfaches. In 2009 betrugen die langfristigen Verbindlichkeiten zum Beispiel 394,46 Mio. Euro. Ihnen stehen 1,02 Mrd. Euro an langfristigem Vermögen gegenüber. Hier ist United Internet gut aufgestellt.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten indes waren zuletzt im Geschäftsjahr 2004 durch kurzfristiges Vermögen abgedeckt. In 2009 hingegen stand den kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 489,21 Mio. Euro nur ein bilanziell ausgewiesenes kurzfristiges Vermögen in Höhe von 300,86 Mio. Euro gegenüber.

Meldung gespeichert unter: United Internet

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