Telekom muss sich Fragen gefallen lassen

Montag, 27. November 2000 10:43

Deutsche Telekom AG (WKN: 555750): Analysten gehen davon aus, dass sich Ron Sommer und die Deutsche Telekom am Donnerstag empfindlichen Fragen von Anlegern gegenüber stehen dürften. Dann wird der Bonner Ex-Monopolist seine Zahlen der ersten neun Monate des Geschäftsjahres bekannt geben. Sowohl der Kurs der Deutschen Telekom als auch der deren Tochter T-Online sank im letzten Halbjahr um mehr als 25 Prozent und dürfte Grund genug dafür sein, dass sich die Konzernmutter Deutsche Telekom AG am Donnerstag Fragen zur strategischen Ausrichtung gefallen lassen muss.

Vor allem die Tatsache, dass sich die Telekom aus den UMTS-Auktionen in der Schweiz und – weitaus schlimmer – in Frankreich zurückgezogen hat, stößt den Analysten sauer auf. Ebenso kritisieren Marktbeobachter das Versäumnis, einen neuen CEO der Verluste schreibenden T-Online zu benennen, der vor wenigen Wochen zurückgetreten war.

Nachdem die Telekom am vergangenen Mittwoch bekannt gegeben hatte, sich aus der französischen UMTS-Auktion zurückzuziehen, vermissen Analysten eine strategisches Ziel des Unternehmens, seine Position innerhalb Europas zu festigen oder auszubauen. Denn längst sind die britischen Vodafone und die France Telecom an dem deutschen Unternehmen vorbei gezogen. Analysten der Bankgesellschaft Berlin stuften die Telekom daher von „Position aufbauen“ auf „kaufen“ herab.

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