Telekom-Konkurrenz droht mit weniger Investitionen

Donnerstag, 23. November 2006 00:00

BERLIN - Das VDSL-Netz der Deutschen Telekom AG (WKN: 555750<DTE.FSE>) ist ja bereits seit längerer Zeit ein Zankapfel, an dem von verschiedenen Seiten genagt wird. Heute drohte der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko), dass die alternativen Anbieter ihre Investitionen deutlich senken würden, falls der Ex-Monopolist nicht reguliert wird. Schützenhilfe gab es dabei von EU-Medienkommissarin Viviane Reding, die ein Verfahren gegen die Bundesregierung vorbereiten lässt.

„In dem heutigen regulatorischen Umfeld sind Investitionen in weitere Netze eigentlich nicht mehr zu rechtfertigen“, sagte Peer Knauer, Präsident des BREKO. Die durch den Verband vertretenen Unternehmen investieren nach Angaben Knauers in 2006 860 Mio. Euro und damit 110 Mio. Euro mehr als noch im letzten Jahr. Dies entspreche dem gesamten operativen Gewinn der Branche. Würde die befristete Regulierungsfreiheit für das VDSL-Netz wie von der Bundesregierung geplant durchgesetzt, werde man die eigenen Investitionen senken.

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