Telekom bremst die deutsche Internetwirtschaft

Mittwoch, 1. November 2000 16:43

Deutsche Telekom AG (DAX, WKN: 555750): Die Deutsche Telekom wird seit einigen Tagen von der Reguliergunsbehörde für Telekommunikation und Post zum eigenen Gebührenmodell und zu Preisen für Vorleistungen gegenüber Internet-Anbietern gehört.

Dies nahm das European NetEconomy Forum zum Anlass, einen Apell an die Regulierungsbehörde zu richten, in dem es hieß, dass die New Economy in Deutschland nur ihr volles Wachstumspotential entfalten könne, wenn der Netzzugang für jedermann erschwinglich sei. Die Telekom behindere dies und damit den Weg in die Zukunft mit ihrer starren Haltung in Bezug auf die Freigabe der letzten Meile. Sie sei sogar verantwortlich, wenn die deutsche Internetwirtschaft den Wettlauf im internationalen Wettbewerb verleire.

Deshalb fordert die e-nef, ein Zusammenschluss von Startup-Unternehmen, von der Regulierungsbehörde weitere Auflagen für die Telekom. Konkret solle man Internetzugangskosten senken und unabhängigen Internetprovidern die Einführung eines Pauschaltarifs ermöglichen. Dies war Anbietern bisher nicht möglich, weil das Geschäftsmodell der Telekom unterschiedliche Tarife zu unterschiedlichen Tageszeiten vorsah. Einen für Endnutzer akzeptablen Preis für eine Internet-Flatrate bezifferte e-nef dabei auf etwa 40 DM.

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