Tablets und Smartphones verdrängen die Handheld-Konsole

Montag, 11. Juni 2012 09:49
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SCOTTSDALE (IT-Times) - Eine neue Studie aus dem Hause ABI Research zeigt, dass sowohl Sony als auch Nintendo Probleme haben werden, mit der neuen Generation an Smartphones und Tablets im Spielemarkt mitzuhalten.

Smartphones und Tablet PCs finden dagegen unter Konsumenten immer mehr Käufer. Marktforscher rechnen allein in diesem Jahr mit mehr als 100 Millionen verkaufte Tablet PCs. Sony und Nintendo (WKN: 864009) dürften im Jahr 2013 zwar mehr als 38 Millionen Handheld-Konsolen ausliefern, damit aber deutlich hinter den Rekordabsatzzahlen aus dem Jahr 2008 zurückbleiben, als die beiden Hersteller noch 47 Millionen Handheld-Konsolen verkaufen konnten, so die ABI-Analysten. Auch dürften die Auslieferzahlen von Handheld-Konsolen nach 2013 weiter leicht sinken, glauben die Marktforscher.

Handheld-Konsolen wie die PSP werden nach 2013 nur ein Nischendasein fristen, während die Bedeutung von Smartphones und Tablet PCs für den Spielemarkt weiter zunehmen dürfte. Nach einem starken ersten Quartal 2011, entwickelte sich die Nachfrage nach der Nintendo 3DS im zweiten Quartal 2012 rückläufig. Die schwindende Nachfrage zwang Nintendo anschließend zu einer dramatischen Preissenkung. Der niedrigere Preis sowie ein umfangreiches Spieleangebot sorgte für einen Absatz von 15 Millionen verkauften 3DS Konsolen im Kalenderjahr 2011.

Auch Sony konnte mit seiner Sony Vita Ende 2011 zunächst einen erfolgreichen Marktstart melden, inzwischen hat sich allerdings die Euphorie um die Sony Handheld-Konsole wieder gelegt. Marktbeobachter erwarten, dass Konsolenhersteller langfristig versuchen werden, ihre Spiele auch auf andere mobile Plattformen wie Android- und iOS-Geräte zu bringen. (ami)

Meldung gespeichert unter: Nintendo

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