Studie: Zukunft der deutschen Informations- und Kommunikationstechnologie

Freitag, 5. Dezember 2008 17:32
TNS Infratest

PRESSEMITTEILUNG

IKT ist Schlüsselindustrie für die Deutsche Wirtschaft - Handlungsempfehlungen an Politik und Wirtschaft
 
Berlin/München, 5. Dezember 2008 – Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft haben heute die Studie „Zukunft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Informations- und Kommunikationstechnologie“ an das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) übergeben. Die Studie ist das erste Ergebnis eines Projektes, das vom Münchner Kreis, TNS Infratest, EICT und der Deutschen Telekom durchgeführt und von Siemens, VDE, SAP sowie dem BITKOM und dem BMWi unterstützt wurde. Sie nimmt im Rahmen des Nationalen-IT-Gipfelprozesses eine Standortbestimmung der deutschen Informations- und Kommunikationstechnologie vor und formuliert acht Botschaften für ein zukunftsfähiges Deutschland und konkrete Handlungsempfehlungen an Politik und Wirtschaft. Informations- und Kommunikationstechnologien beeinflussen zunehmend unser privates und berufliches Leben. „Ich danke allen Teilnehmern an dieser Studie und bin mir sicher, dass die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen Eingang in die Gestaltung der künftigen IKT-Politik der Bundesregierung finden werden", sagte Jochen Homann, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, bei der Übergabe der Studie in Berlin. 

Für die Analyse des heutigen Zustands und der mittelfristigen Entwicklung der Informations- und Telekommunikationstechnologien wurden teilweise unveröffentlichte Studien ausgewertet, eine Expertenbefragung von 540 Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft durchgeführt und zahlreiche Expertengespräche geführt. Die Eckpunkte der Studie stellte Robert A. Wieland, Geschäftsführer TNS Infratest und Mitglied des Forschungsausschusses Münchner Kreis, heute in der Bundespressekonferenz in Berlin gemeinsam mit den weiteren Studienverfassern und Sponsoren Journalisten vor. Das rund 100-seitige Werk zeigt zentrale Handlungsfelder für die Entwicklung und den Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien auf. „Diese Handlungsfelder sind zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und der gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands von größter Bedeutung“, unterstrich Prof. Dr. Arnold Picot, Vorsitzender des Vorstands Münchner Kreis, die Bedeutung der Studie.

"Um unsere Chancen in der Informationsgesellschaft zu nutzen, brauchen wir modernste und leistungsfähige Infrastrukturen für Telekommunikation und Informationstechnologie. Es muss auf dieser Grundlage gelingen, die ‚digitale Spaltung’ der Gesellschaft zu überwinden. Die Informationsgesellschaft darf nicht ausgrenzen, sondern muss Menschen teilhaben lassen an Chancen und Entwicklung, Wachstum und Beschäftigung. Dies erfordert vor allem auch neue Kompetenzen, Wissen und damit neue Wege in der Bildung", sagte Christopher Schläffer, Group Product&Innovation Officer, Deutsche Telekom AG.

Prof. Dr. Jörg Eberspächer von der TU München bekräftigte „Neue Technologien eröffnen völlig neue Möglichkeiten, den demographischen Wandel in unserer Gesellschaft zu begleiten, Stichwort ‚Ambient Assisted Living’. Damit können dank moderner ITK-Lösungen ältere Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung betreut werden. Wir brauchen aber auch mehr Unternehmensgründungen. Sie sind der Motor für neue Ideen und Lösungen. Wir müssen Unternehmertum fördern und Risikokapital bereitstellen. Auch und gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs. Außerdem sollten wir uns unserer Stärken bewusst sein und diese ausbauen. Ein Beispiel ist der Bereich von Embedded Systems, also von Computern für die Steuerung und Regelung von Geräten des täglichen Gebrauchs, wie Handys, Automobilen und Maschinen. In diesem Innovationsfeld ist Deutschland bereits heute führend und wir haben hier beste Aussichten auf langfristiges Wachstum“.

Meldung gespeichert unter: TNS Infratest

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