STM gibt möglicherweise Speicherchipsparte auf

Mittwoch, 18. Mai 2005 11:51

DÜSSELDORF - Der französische Halbleiterhersteller ST Microelectronics N.V. (STM) (WKN: 893438<SGM.FSE>) verkündete heute, dass ein Verkauf des verlustreichen Speicherchipgeschäfts nicht mehr ausgeschlossen sei. Im Zuge der Umstrukturierung des Unternehmens hatte STM-Chef Carlo Bozotti, der im März diesen Jahres den Vorstandschef Pasquale Pistorio ablöste, angekündigt, man wolle die Fokussierung auf bestimmte Gebiete ausbauen. Offensichtlich gehört das Speicherchipgeschäft nicht dazu.

Nicht nur STM hatte in der Vergangenheit mit Problemen zu kämpfen. Aufgrund des Überangebots am Markt sinken die Preise weiter. Vor allem der Bereich der Flash-Speicherchips, die zum Beispiel in Digitalkameras und mobile Musikabspielgeräte, wie MP3-Playern eingebaut werden, bereitet der gesamten Branche Probleme. So hatte STM im ersten Quartal diesen Jahres im Bereich der Speicherchip-Produktion mit einem operativen Verlust von 62 Mio. US-Dollar zu kämpfen. Der Wettbewerber AMD musste sogar einen Verlust von 110 Mio. Dollar hinnehmen.

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