Start-ups und Gründer sind hoch angesehen

Verbände

Montag, 10. März 2014 16:16
BITKOM

- Unternehmen gelten als innovativ und wichtig für den Standort

- Gründer werden als leistungsorientiere Vorbilder gesehen 

- Aber nicht einmal jeder Zweite würde bei einem Start-up arbeiten  

Hannover, 10. März 2014 Die Mehrheit der Deutschen weiß mit dem Begriff „Start-up“ nichts anzufangen. Wer sich mit dem Thema jedoch beschäftigt, hat eine außerordentlich hohe Meinung von Gründungen und Gründern. Rund jeder zweite Bundesbürger (54 Prozent) hat den Begriff Start-up schon einmal bewusst gehört oder gelesen, aber nur jeder Dritte (32 Prozent) weiß, dass damit ein junges Unternehmen gemeint ist. Dieses Drittel der Bevölkerung ist der Ansicht, dass Start-ups Arbeitsplätze schaffen (83 Prozent), für Innovationen stehen (82 Prozent) und wichtig für die Zukunft des Standorts Deutschland sind (71 Prozent). Gründer gelten als leistungsorientiert und zielstrebig (87 Prozent) und als Vorbilder für junge Leute (63 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Wir brauchen Start-ups, die dynamisch und innovativ Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit entwickeln. Es ist an der Zeit, dass sich diese Erkenntnis auch in Deutschland durchsetzt“, sagte BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz heute bei der Vorstellung der Studie im Vorfeld des Young IT Day auf der CeBIT in Hannover. „Zwei Drittel der Deutschen wissen nicht, was ein Start-up ist – wir haben Handlungsbedarf, auch in den Schulen.“  

Start-ups sind zumeist risikoreich. Dabei sieht die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung das Scheitern von Start-ups nicht als Makel. Acht von zehn Befragten (83 Prozent) sind der Meinung, gescheiterte Gründer hätten eine zweite Chance verdient. Nicht einmal jeder Fünfte (18 Prozent) hält einen solchen gescheiterten Gründer für einen Versager. Rund zwei Drittel (68 Prozent) sind der Meinung, er sollte Vorträge über seine Erfahrungen halten, etwa an Universitäten oder Schulen. „In Deutschland entwickelt sich derzeit eine Kultur der zweiten Chance. Den meisten Menschen ist offenbar klar, dass zu Innovation Risiko gehört und zu Risiko die Möglichkeit des Scheiterns“, so Dietz.  

Meldung gespeichert unter: BITKOM

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