ST Microelectronics muss kämpfen

Donnerstag, 28. April 2005 12:20

MÜNCHEN - Wie Carlo Bozotti, Vorstandsvorsitzender bei dem französisch-italienischen Halbleiterproduzent ST Microelectronics (WKN: 893438<SGM.FSE>), gestern Abend mitteilte, schließt das Unternehmen für das laufende zweite Quartal sinkende Einnahmen nicht aus. Demnach könnten die Umsätze im Vorquartalsvergleich um ein Prozent schrumpfen, aber auch bis zu sieben Prozent steigen. Um einen Positivtrend einzuleiten, will STM künftig offenbar Kosten sparen. Laut Bozotti werde das Unternehmen Randaktivitäten aufgeben und sich in Zukunft auf wesentliche Kernbereiche beschränken. Darüber hinaus werde STM einen Teil der Fertigungsanlagen nach Asien verlegen und europäische Standorte schließen.

Grund für die schwachen Zahlen dürfte vor allem das schwache Mobilfunk-Geschäft des Unternehmens sein. Rund ein Drittel aller Umsätze erwirtschaftet STM mit Abnehmern aus der Mobilfunkbranche wie beispielsweise dem finnischen Mobilfunkausrüster Nokia.

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...