Sprint strauchelt und streicht massiv Stellen

Dienstag, 9. Januar 2007 00:00

RESTON - Der US-Mobilfunk- und Telekomspezialist Sprint Nextel (NYSE: S<S.NYS>, WKN: 857165<SRN.FSE>) hat nach eigenen Angaben im vierten Quartal mehr als 300.000 Mobilfunkkunden verloren. Um den Kundenschwund und die damit verbundenen höheren Kosten aufzufangen, kündigt das Unternehmen an, 5.000 Stellen streichen zu wollen.

Gleichzeitig warnt das Unternehmen vor verhaltenen Geschäftszahlen im laufenden Jahr 2007. Nachdem das Unternehmen für das vergangene Jahr 2006 noch von Ergebnissen im Rahmen der bisherigen Erwartungen ausgeht, rechnet Sprint Nextel für 2007 mit einem Umsatz von 41 bis 42 Mrd. Dollar. Analysten hatten bis dato mit Einnahmen von 42,04 Mrd. Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 1,32 Dollar je Aktie kalkuliert.

Im Laufe des vierten Quartals konnte Sprint insgesamt 742.000 Abonnenten hinzugewinnen. Diese Zahlen beinhalten aber auch Abonnenten anderer Mobilfunkmarken, die das Sprint-Netz nutzen, wie zum Beispiel Virgin Mobile. Durch den vergleichsweise neuen Service Boost, der vor allem jüngere Kunden ansprechen soll, konnte Sprint Nextel 171.000 neue Nutzer im vierten Quartal gewinnen. Im Gegenzug verlor Sprint Nextel 306.000 Nextel-Kunden, die sich aufgrund der schlechteren Servicequalität von dem Unternehmen verabschiedeten. Die Sprint-Kundenzahlen seien zwar leicht gestiegen, konnten jedoch den Verlust bei den Nextel-Kunden nicht wettmachen, heißt es aus dem Unternehmen.

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