Sparkassen übernehmen Online-Broker Pulsiv

Dienstag, 6. März 2001 10:55

Nachdem der Sparkassen und Giroverband bereits am vergangenen Freitag den 10-prozentigen Anteil des Softwareunternehmens Heyde an dem Online-Broker Pulsiv.com übernommen zu haben, meldeten Presseagenturen am Dienstag, dass das Investmenthaus HSBC Trinkaus und Burkhardt, die die mehrheitlichen Anteile von 70 Prozent besitzen, ihren Anteil ebenfalls an den Sparkassenverband verkauft haben.

Der Sparkassen- und Giroverband hatte mehrfach angekündigt ebenfalls ins Brokergeschäfts einsteigen zu wollen, hatte aber keinerlei Schritte in diese Richtung unternommen. Auf dem Markt für Online-Aktienhandel wird es zunehmend enger. Nachdem die ersten Unternehmen Consors, Comdirekt und Direkt Anlage Bank große Erfolge melden konnten, startete auch andere Banken Online-Töchter. Die Sparkassen wurde schon häufiger kritisiert, dass sie hier den Anschluss verpasst haben. Mittlerweile nimmt der Wettbewerb unter den Online-Brokern an Härte zu. Um Kunden anzulocken müssen niedrige Preise und zusätzliche Services angeboten werden. Dies bedeutet steigende Kosten für die Betreiber. Die schlechte Börsenstimmung trägt ebenfalls entscheidend zu den aktuellen Schwierigkeiten bei.

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...