Sony: Japanische Zulieferer nicht mehr gefragt

Donnerstag, 27. September 2001 10:31

Sony Corp. (Tokio: 6758, WKN: 853687<SON1.FSE>): Der japanische Technologiekonzern Sony gab am Donnerstag bekannt, weiter Kosten sparen zu wollen. In diesem Zuge soll die Zahl japanischer Zulieferer um 60 Prozent gesenkt werden.

Stattdessen setzt das Unternehmen fortan auf Zulieferer aus China, Taiwan und Malaysia. Derzeit stammen 50 Prozent der zugelieferten Produkte aus Japan. Langfristig soll sich dieser Anteil nur noch auf zehn Prozent belaufen. In welcher Höhe damit Kosten eingespart werden sollen, wurde allerdings nicht gesagt.

Analysten gehen davon aus, dass diese Strategie langfristig Sinn machen könnte. Kurz- bis mittelfristig hänge aber viel davon ab, ob überhaupt geeignete Zulieferer gefunden werden können, zu denen eine Vertrauensbasis geschaffen werden kann. Andere Unternehmen wählen stattdessen auch die Strategie, Standorte nach China zu verlegen, da dort die Löhne geringer sind als in Japan.

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