SolarWorld springt Insolvenz offenbar von der Klinge - vorerst

Solarmodule

Mittwoch, 7. August 2013 19:04
SolarWorld

BONN (IT-Times) - Es scheint geschafft zu sein: Photovoltaik-Spezialist SolarWorld ist offenbar um Haaresbreite der Insolvenz entkommen. Dank der sich abzeichnenden Zustimmung der Aktionäre auf der heutigen Hauptversammlung kann der vorgelegte Restrukturierungsplan jetzt umgesetzt werden.

Mit der sich abzeichnenden Zustimmung der Aktionäre bei der heutigen Hauptversammlung hat SolarWorld die letzte Hürde auf dem Weg zu einer Restrukturierung und möglichen Rettung genommen. Hilfestellung leistet dazu in nicht unerheblichem Maße der rund 28-Prozent-Anteil von Unternehmensgründer Asbeck selbst. Man kann also davon ausgehen, dass die erforderliche Mehrheit auf der Hauptversammlung zustande kommt. Doch nun fängt die Arbeit für den Solarmodule-Hersteller erst richtig an: die Bonner müssen ihre Unternehmensstrategie grundlegend ändern und schnellstmöglich innovative und qualitativ hochwertige Technologien auf den Markt bringen - insbesondere aus Sicht der Kunden. Nur so kann sich SolarWorld gegen die preisgünstigeren Produkte der chinesischen Konkurrenz durchsetzen und einen echten Wettbewerbsvorteil schaffen. Denn für erkennbar höhere Qualität und Produkte mit Mehrwert „made in Germany“ würden Kunden wohl auch tiefer in die Tasche greifen. Nichts desto trotz müssen die Altaktionäre heute eine weitere bittere Pille schlucken, nämlich den 95-prozentigen Verzicht ihrer Investitionen. Auch bekommen sie kein Bezugsrecht für neue Aktien von SolarWorld. Nach der Transaktion besitzen die Altaktionäre statt 150 Aktien dann nur noch eine neue Aktie.

Meldung gespeichert unter: SolarWorld

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