Solarmodule - warum First Solar gegenüber JinkoSolar, Trina Solar und Yingli im Vorteil ist

First Solar behauptet sich mit Dünnschichttechnik gegenüber der Konkurrenz

Dienstag, 11. August 2015 13:41
First Solar

(IT-Times) - In den vergangenen Jahren haben chinesische Billig-Produzenten wie Yingli Green, Trina Solar und JinkoSolar dem US-Solarkonzern First Solar schwer zugesetzt. Dank fallender Preise für Silizium-basierte Solarmodule konnten die großen chinesischen Solarkonzerne Marktanteile gewinnen.

Doch First Solar (Nasdaq: FSLR, WKN: A0LEKM) ist zurück, wie die jüngsten Zahlen belegen. Der Umsatz explodierte im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 65 Prozent 869 Mio. US-Dollar, gleichzeitig konnte First Solar mit einem bereinigten Nettogewinn von 93 US-Cent je Aktie die Gewinnerwartungen der Analysten übertreffen.

First Solar überzeugt mit starken Zahlen und besserer Technik
Die Modulkapazitäten in den First Solar Fabriken sind bis Jahresende bereits ausgebucht, auch für 2016 ist man bereits zum Großteil ausverkauft, heißt es aus dem Management.

Prestige-Aufträge wie der 200-Megawatt-Solarpark (Mohammed bin Rashid Al Maktoum) in Dubai, dessen Auftragswert auf etwa 200 Mio. Dollar taxiert wird, sowie ein 100-Megawatt-Solarpark mit NV Energy zeigen, dass First Solar wieder zurück im Geschäft ist.

Die Bemühungen im Hinblick auf die Erhöhung der Wirkungsgrade seiner Dünnschichtmodule haben sich für First Solar bezahlt gemacht. Wiesen die Dünnschichtmodule (CdTe) von First Solar vor Jahren nur Wirkungsgrade von 11 bis 12 Prozent auf, konnte First Solar diese im jüngsten Quartal auf 15,4 Prozent steigern. Bis Jahresende sollen alle Produktlinien Solarmodule mit einem Wirkungsgrad von 16,2 Prozent produzieren.

Mit höherer Energiedichte zu mehr Marktanteilen
Damit soll aber noch lange nicht Schluss sein. First Solar hat bereits Cadmium-Telluride-Prototypen mit Wirkungsgrade von über 18 Prozent getestet. First Solar sieht sich damit in der Lage, Solarmodule mit einem höheren Wirkungsgrad, besserer Qualität zu niedrigeren Kosten produzieren zu können als die Konkurrenz.

Genau hier liegt der Schlüssel zum Erfolg für First Solar. Vor allem im Hinblick auf die Energiedichte pro Quadratmeter sieht sich First Solar im Vorteil. Diesen Vorteil beziffert First Solar in einer Illustration in den USA derzeit auf 2,0 bis 5,0 Prozent gegenüber herkömmlichen multikristallinen Solarmodulen. Bis Ende 2017 dürfte sich dieser Vorteil in heißen Regionen wie in Florida und Kalifornien auf bis zu 18 Prozent summieren.

Meldung gespeichert unter: Dünnschicht-Solarmodule (Thin-Film)

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