Solarmarkt: Jetzt kommen die Großen

Freitag, 21. August 2009 12:42
NICHT BENUTZEN !!! Solarberg.gif

WILMINGTON (IT-Times) - Erst ist der Markt klein, dann wächst er und die sogenannten Branchengrößen geben sich selbstbewusst. Doch ist ein Markt erst einmal ausreichend etabliert, kommen die großen, multinationalen Konzerne und verleiben sich die vielversprechendsten Unternehmen ein; eine Entwicklung, die aktuell auf dem Solarmarkt zu sehen ist.

Klar, zu verleugnen ist nicht, dass die Größen des deutschen Solarmarktes mittlerweile einige Schlagkraft zu bieten haben. So zeigte sich insbesondere Branchenprimus SolarWorld im vergangenen Jahr am Rande der Arroganz, als man ein Übernahmeangebot für Opel veröffentlichte. Auch der Solarzellenhersteller Q-Cells oder aber auch Solaranlagenentwickler wie Conergy und Colexon werden zunehmend selbstbewusst, dank großer Wachstumsraten.

Doch alle Wachstumsraten zum Trotz, muss nebst Umsatz und Gewinn auch der Rest der Bilanz stimmen, um im langsam international werdenden Konkurrenzkampf Investitionen bezahlen zu können und dem Preiskampf entgegenwirken zu können. Denn ein Bruttoumsatz von 900 Mio. Euro, wie ihn SolarWorld auswies, mag für ein Solarunternehmen schön klingen. Vergessen sollte man allerdings nicht die 1,28 Mrd. Euro Verbindlichkeiten, die dem gegenüber stehen. Wobei SolarWorld mit einem - branchenunüblichen - hohen positiver Cash-Flow von 320 Mio. Euro gut dasteht.

Ein Beispiel für die wachsende Attraktivität des Solarsektors ist wohl die deutsche Bosch Gruppe. So übernahmen diese erst Mitte 2008 den Erfurter Solarzellenhersteller ersol Solar Energy AG und investierte prompt 500 Mio. Euro in dessen Ausbau. Doch damit nicht genug. Erst Anfang August 2009 kaufte man zusätzlich aleo solar, einen brandenburgischen Solarmodule- und Solarzellenhersteller.

Meldung gespeichert unter: E. I. du Pont de Nemours and Company

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