Solarindustrie: Polysilizium-Preise weiter im freien Fall

Freitag, 14. September 2012 16:02
LDK Solar Co.

EL SEGUNDO (IT-Times) - Die Krise in der Solarindustrie geht weiter, zumindest bei den Polysilizium-Herstellern ist vorerst kein Ende des Preisverfalls in Sicht. Marktforscher aus dem Hause IHS iSuppli fordern daher Produktionskürzungen von den Top-Herstellern, um die Preistalfahrt zu stoppen.

Der Preisverfall bei PV-Polysilizium hat sich im August gegenüber dem Monat Juli nochmals beschleunigt. Der Kontraktpreis für ein Kilogramm 9N Polysilizium fiel im August auf 27,80 US-Dollar, der Spot-Marktpreis fiel sogar auf 21,90 US-Dollar pro Kilogramm. Die Kontraktpreise für 6N bis 8N Polysilizium, dem Grundmaterial für die Herstellung von Solarmodulen und Zellen, fielen auf 22,70 Dollar pro Kilo. Der Spot-Marktpreis markierte mit 20,10 Dollar pro Kilo ein neues Tief.

Für den massiven Preisrutsch macht IHS-Analyst Henning Wicht die massiven Überkapazitäten am Markt verantwortlich. Auch der Nachfragerückgang bei Solarmodulen im August habe zu dem Preisrückgang beigetragen, so der Analyst. Um die Preise für Polysilizium zu stabilisieren, fordert der Analyst Produktionskürzungen von den Top-Herstellern.

Diese kommen überwiegend aus China. Als die Nummer eins der Branche gilt die chinesische GLC Poly. Das Unternehmen war zuletzt in die Produktion von Solarzellen und Modulen expandiert. Aber auch Chinas führender Solar-Waferhersteller LDK Solar (NYSE: LDK, WKN: A0MSNX) ist nach wie vor einer der führenden Polysilizium-Produzenten. Dem Unternehmen drücken allerdings hohe Schulden, nachdem LDK Solar seine Polysilizium-Produktion auf 15.000 Tonnen ausbaute. (ami)

Meldung gespeichert unter: LDK Solar Co.

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