Solarbranche verabschiedet Energiewende-Appell

Freitag, 22. November 2013 09:34

Solarenergie-Ausbau im Strom- und Wärmesektor im Koalitionsvertrag sichern

Berlin, 22. November 2013 – Die Solarbranche in Deutschland appelliert an die Politik, die Energiewende im Stromsektor konsequent fortzusetzen und im Wärmesektor endlich einzuleiten. Der Koalitionsvertrag müsse die Weichen dafür stellen, den vorrangigen Ausbau Erneuerbarer Energien kraftvoll und nachhaltig voranzutreiben und nicht auszubremsen. Dies ist die zentrale Forderung eines Energiewende-Appells, der von der diesjährigen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. verabschiedet wurde. Der BSW-Solar vertritt die Interessen von rund 1.000 Solarunternehmen in Deutschland.

„Der Photovoltaik-Markt ist seit der massiven Fördereinschnitte im letzten Jahr um mehr als 60 Prozent eingebrochen. Die Bundesregierung muss jetzt dringend gegensteuern. Deutschland kann sonst seine Klimaschutzziele nicht erfüllen und gefährdet die Energiewende“, sagt Dr. Günther Häckl, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Der Koalitionsvertrag dürfe die Energiewende nicht ausbremsen. Vielmehr müsse Deutschland jetzt seine Vorreiterrolle und Technologieführerschaft im Bereich Erneuerbarer Energien sichern und diesen weiter einen klaren Vorrang einräumen.

Die Solarwirtschaft appelliert an die Parteispitzen von SPD und Union, den gegenwärtig starken Rückwärtstrend in der Marktentwicklung von Solartechnik durch geeignete Investitionsimpulse und verlässliche Rahmenbedingungen zeitnah zu stoppen und in ein nachhaltiges Wachstum umzukehren. Die Eigenstromversorgung von privaten und gewerblichen Verbrauchern auf Basis von Solarstrom und Solarwärme dürfe nicht durch ungerechtfertigte Steuern, Abgaben, Umlagen oder administrative Barrieren behindert werden, wie das in den bisherigen Verhandlungen zum Koalitionsvertrag ernsthaft in Erwägung gezogen wird.

Der notwendige schrittweise Rückzug aus der Förderung und Nutzung fossiler Energieträger dürfe nach Ansicht der Solarbranche dabei nicht unnötig verzögert werden. „Der Energiemarkt muss auf eine bedarfsgerechte und flexible Energieversorgung mit wachsenden EE-Anteilen ausgerichtet werden mit fairen Spielregeln und klarer Vorfahrt für Erneuerbare Energien“, so Häckl.

Meldung gespeichert unter: BSW-Solar

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