Solarbranche lebt auf Pump

Donnerstag, 30. Juni 2011 10:46
SolarWorld

MÜNSTER (IT-Times) - In den vergangenen Jahren war die Solarbranche - nicht zuletzt durch Subventionen - von einer hohen globalen Dynamik geprägt. Konzerne entwickelten in diesem Umfeld eine entsprechende Umsatzdynamik mit bis heute gültigen hohen Zuwachsraten. Aber wie so oft sind Wachstumsmärkte davon geprägt, dass die Marktakteure ihr Wachstum nicht durch vorhandene Substanz, sondern durch die Hoffnung auf die Zukunft finanzieren - insbesondere durch Aufnahme von Schulden. Doch das gilt nicht für alle Unternehmen der Branche, wie sich am Verschuldungsgrad ablesen lässt.

Der Verschuldungsgrad zeigt die Relation von Fremdkapital zu Eigenkapital an und gibt damit Auskunft über die Finanzierungsstruktur eines Unternehmens. Eine in der Praxis herausgebildete, grobe Regel besagt, dass der Verschuldungsgrad nicht höher sein soll als 200 Prozent  -  also das Fremdkapital nicht mehr als das Doppelte des Eigenkapitals betragen soll. First Solar, als zweitgrößter Solarkonzern der Welt - auf Platz eins liegt das chinesische Unternehmen Suntech Power - wies im Geschäftsjahr 2010 einen Verschuldungsgrad von 26,8 Prozent aus. In den Vorjahren hatte er bei 26,3 Prozent (2009) und 39,8 Prozent (2008) gelegen. Damit ist das Unternehmen ausgesprochen solide aufgestellt. Das gilt auch für das deutsche Unternehmen SMA Solar, immerhin aktuell das fünftgrößte Solarunternehmen der Welt - auf den Plätzen drei und vier rangieren das norwegische Unternehmen Renewable Energy und Sunpower aus den USA. SMA Solar hatte einen Verschuldungsgrad von 71,8 Prozent in 2010, nachdem er in den Vorjahren bei 76,3 Prozent (2009) beziehungsweise 67,2 Prozent gelegen hatte.

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