Softwarelizenzerlöse brechen bei SAP ein

Mittwoch, 29. April 2009 10:05
SAP Headquarter

WALLDORF - Die SAP AG (WKN: 716460) legte heute die Zahlen und Ergebnisse für das erste Quartal 2009 vor. Dabei machten einem der führenden Hersteller von Business-Software die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu schaffen - Umsatz und Gewinn sanken gegenüber dem Vorjahr. 

SAP wies für das erste Quartal 2009 einen Gesamtumsatz (nach US-GAAP) von 2,39 Mrd. Euro aus, im Vorjahreszeitraum waren es noch 2,46 Mrd. Euro. Davon entfielen 418 Mio. Euro auf das Segment Software (2008: 622 Mio. Euro). Durch (softwarebezogene) Services erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 1,74 Mrd. Euro nach 1,73 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. SAP wies ein Betriebsergebnis von 332 Mio. Euro aus, das damit gegenüber den 359 Mio. Euro aus 2008 zurückging. Entsprechend reduzierte sich auch die operative Marge von 14,6 Prozent auf nunmehr 13,9 Prozent. Der Softwarehersteller meldete einen Nettogewinn von 204 Mio. Euro bei einem Gewinn je Aktie von 18 Cent. In 2008 waren 242 Mio. Euro bzw. 21 Cent je Aktie erzielt worden. SAP wies einen operativen Cash-Flow von 1,39 Mrd. Euro aus (2008: 1,07 Mrd. Euro). Der Free Cash-Flow konnte um 33 Prozent auf 1,34 Mrd. Euro verbessert werden. Ende März 2009 verfügte SAP über liquide Mittel in Höhe von 2,95 Mrd. Euro (2008: 1,66 Mrd. Euro). 

Laut SAP sei die Ergebnisentwicklung auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld, ausgelöst durch die weltweite Wirtschaftskrise, zurückzuführen. Daher seien die Ergebnisse des ersten Quartals 2009 nur schwer mit denen des Vorjahres zu vergleichen, da das erste Quartal 2008 noch vor dem Beginn der aktuellen Krise abgeschlossen wurde. Zudem entfielen in 2009 auch Effekte aus der Übernahme von Business Objects, während insgesamt 160 Mio. Euro zusätzliche Kosten in 2009 aufgetreten seien. Diese stammten aus der Umsetzung der geplanten Stellenstreichungen. 

Meldung gespeichert unter: SAP

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