Smart Cities - warum IBM, Cisco und Siemens zu den Gewinnern zählen

Smart Cities - ein Milliardengeschäft für Unternehmen

Donnerstag, 15. Januar 2015 13:58
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(IT-Times) - Die Weltbevölkerung hat inzwischen die Marke von sieben Milliarden Erdenbürgern überschritten, 50 Prozent der Einwohner auf diesem Planeten leben in Städten. Die Urbanisierung (Verstädterung) schreitet weiter voran. Bis zum Jahr 2025 dürften 60 Prozent der Menschen in Städten leben, glauben Marktforscher.

Mit dem massiven Zuzug in Ballungsräume werden große Herausforderungen für die öffentlichen Behörden und Unternehmen gestellt. Neben der Infrastruktur (Straßen, Gebäude, Energiezufuhr, Umwelt etc.), intelligenten Verkehrsleitsystemen, sind auch neue Software- und IT-Systeme gefordert, die das Leben für die Bewohner in einer modernen, digitalisierten Stadt (Smart Cities) einfacher und lebenswert machen.

Die Marktforscher aus dem Hause Frost & Sullivan sehen in Smart Cities Marktmöglichkeiten für Unternehmen im Volumen von 1,5 Billionen US-Dollar. Um diese Möglichkeiten zu nutzen, hat IBM im Jahr 2008 seine Smarter Planet Initiative gestartet.

Smart Cities - IBM positioniert sich frühzeitig
Bei IBM (NYSE: IBM, WKN: 851399) hofft man, dass die Smarter Planet Initiative bereits im Jahr 2015 ein Umsatzvolumen von 10 Mrd. US-Dollar erreichen wird. Seit der Auflegung der Initiative im Jahr 2008 hat sich das IBM-Entwicklungsteam auf die Optimierung und Verfeinerung der Produkte konzentriert, so Smarter Cities Vice President Karen Parrish.

IBM ist und war bereits in verschiedenen Smarter Cities Projekte involviert. In Glasgow hat Big Blue zum Beispiel die Hitzeabstrahlung von Gebäuden analysiert. Die Analysesoftware kam dabei zum Schluss, dass die Hitzeabstrahlung nahegelegener Industriegebäude dazu genutzt werden kann, um Wohnhäuser zu beheizen.

Aus dem Pilot-Projekt in Rio de Janeiro ist inzwischen ein kommerzielles Produkt entstanden. IBM hatte eine integrierte Operation-Center-Software für Rio entwickelt, die Behörden einen Überblick über die aktuelle Wetter- und Verkehrslage und Energiesysteme ermöglicht. Kommt es zum Beispiel wie so oft in Rio zu starken Regenfällen, können die Behörden schneller auf die geänderte Situation reagieren.

Meldung gespeichert unter: Smart City

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