Siemens: Zukunft der Handy-Sparte offen

Montag, 7. Februar 2005 09:56

MÜNCHEN - Die Zukunft der angeschlagenen Handy-Sparte des Telekommunikationskonzerns Siemens AG (WKN: 723610<SIE.FSE>) ist weiterhin offen. Dies sagte der neue Vorstandschef Klaus Kleinfeld in der gestrigen Ausgabe der Welt am Sonntag.

In dem Bericht wollte Kleinfeld den erhalt der Handy-Sparte nicht garantieren. Man habe die Gelegenheit verpasst, rechtzeitig UMTS-Mobiltelefone zu entwickeln. Aus diesem Grund sei die aktuelle Modellpalette einem enormen Preisdruck ausgesetzt. So belief sich der durchschnittliche Verkaufspreis im letzten Quartal 2004 auf 86 Euro - im Vorjahreszeitraum waren es noch 98 Euro gewesen. Der Absatz ist ebenfalls zurückgegangen: Im ersten Quartal 2004 verkauften die Münchener noch 15,2 Millionen Geräte, im letzten Quartal des vergangenen Jahres nur noch 13,5 Millionen Einheiten. Siemens habe nach Aussage Kleinfelds mit der Handyproduktion zuletzt täglich mehr als eine Million Euro Verlust gemacht. Im letzten Quartal 2004 belief sich das Defizit auf 143 Millionen Euro.

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