Siemens will Komplettübernahme von Gigaset durch Arques verhindern

Mittwoch, 28. April 2010 10:47
Siemens Gigaset Festnetztelefon

MÜNCHEN (IT-Times) - Die Querelen zwischen der Siemens AG sowie der Beteiligungsgesellschaft Arques Industries AG (WKN: 515600) halten weiter an. Siemens hatte in der Vergangenheit bemängelt, dass Arques zu wenig an der Rettung von Gigaset interessiert sei und eigene finanzielle Interessen in den  Vordergrund stelle.

Derzeit liegen Siemens und Arques wegen ausgebliebener Zahlungen im Streit. Arques hatte Gigaset, einen Hersteller von schnurlosen Telefonen, im Herbst 2008 von Siemens mehrheitlich übernommen. Während sich nun 80,2 Prozent der Sparte im Besitz der Beteiligungsgesellschaft befinden, hält Siemens weiter 19,8 Prozent der Anteile. Möglicherweise hat sich Arques aber an der Übernahme verhoben. Einem bedingungslosen Zahlungsversprechen für eine Bürgschaft wollte die Gesellschaft nicht nachkommen und tausche stattdessen den Vorstand von Gigaset aus. Siemens wollte dies nicht tatenlos mit ansehen, klagte und erzwang einen Vergleich. Mitte Februar 2010 wurde eine neue Führungsspitze beim Telefonhersteller ernannt.

Meldung gespeichert unter: Digital Enhanced Cordless Telecommunications (DECT)

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...