SCM Microsystems sieht weiter rot - keine 2009er Prognose

Dienstag, 31. März 2009 10:16
Identive Group

ISMANING - Die SCM Microsystems Inc. (WKN: 909247) gab heute die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie für das Gesamtjahr 2008 bekannt. Der Hersteller von sicheren Zugangslösungen für digitale Anwendungen rutschte weiter in die roten Zahlen, für 2009 wurde keine Prognose abgegeben. 

Im vierten Quartal 2008 erzielte SCM Microsystems einen Gesamtumsatz von neun Mio. US-Dollar, der damit unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 9,7 Mio. Dollar blieb. Die Bruttomarge wurde mit 46 Prozent angegeben (2007: 43 Prozent). Wie SCM Microsystems mitteilte, sei diese Verbesserung in erster Linie auf eine kontinuierliche Kostenkontrolle zurückzuführen. Allerdings musste SCM dennoch ein Abrutschen in die roten Zahlen hinnehmen. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) lag mit minus 3,1 Mio. Dollar unter dem Vorjahreswert von plus 27.000 Dollar. Es wurde ein operatives Ergebnis von minus 1,2 Mio. Dollar gemeldet, im vierten Quartal 2007 lag das Ergebnis noch bei plus 0,1 Mio. Dollar. Entsprechend reduzierte sich auch das Nettoergebnis auf minus 3,7 Mio. Dollar (2007: plus 0,4 Mio. Dollar). 

Im Gesamtjahr 2008 wies SCM Microsystems 28,4 Mio. Dollar Umsatz aus, der damit nicht an den Vorjahreswert von 30,4 Mio. Dollar anknüpfen konnte. In 2008 wurde eine Bruttomarge von 44 Prozent erzielt, in 2007 waren es 42 Prozent. Auch hier sei ein Effekt aus Programmen zur Kostensenkung zu spüren, so das Unternehmen. Allerdings sei es zu zusätzlichen Ausgaben im Zusammenhang mit der geplanten Fusion von SCM Microelectronics und Hirsch Electronics Corp. gekommen. Trotz dieser Mehrbelastungen lägen die Betriebsaufwendungen am unteren Ende der Erwartungen. Für 2008 meldete SCM Microsystems ein operatives Ergebnis von minus 7,6 Mio. Dollar nach minus 4,5 Mio. Dollar im Vorjahr. Daraus resultiert ein Nettoergebnis von minus 10,5 Mio. Dollar (2007: minus 3,3 Mio. Dollar). Darin seien auch Aufwendungen in Höhe von etwa 2,8 Mio. Dollar aus Währungsumrechnungen für wesentliche konzerninterne US-Dollar-Verbindlichkeiten, die keinen Einfluss auf die liquiden Mittel hätten, enthalten. Diese Verbindlichkeiten wurden gegen Ende des Jahres 2008 im Zusammenhang mit dem Transfer von liquiden Mitteln in die USA und der entsprechenden Berücksichtigung von Steuern in Vorbereitung der vorgeschlagenen Fusion mit Hirsch beglichen. 

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