Schlechte Aussichten für Chinas Chiphersteller - Überkapazitäten

Dienstag, 21. April 2009 17:51
Semiconductor Manufacturing International (SMIC)

El SEGUNDO, KALIFORNIEN - Schlechte Zeiten für Chinas größten Chip-Auftragshersteller Semiconductor Manufacturing International Corp (NYSE: SMI, WKN: A0B892). Eine Studie des US-Marktforschungsunternehmen iSuppli prognostiziert weiter Unterauslastung der Kapazitäten auf dem chinesischen Chipmarkt.

Wie iSuppli berechnet, sei China zwar die weltweit am schnellsten wachsende Region für Chiphersteller, Kapazitäten blieben auf absehbare Zeit jedoch unausgelastet. So sei im ersten Quartal 2009 ein Allzeittief erreicht worden. Lediglich 60 Prozent der Kapazitäten in Chinas Chipherstellung seien auch wirklich beansprucht worden, so iSuppli. Die stärkste Unterauslastung in China seit Aufzeichnung durch iSuppli erklären die Marktforscher durch eine direkte Einwirkung des weltwirtschaftliche Abschwungs, der eine sinkende Nachfrage nach Halbleitern nach sich ziehe.

Dabei habe die chinesische Regierung in den vergangen zehn Jahren viel getan, um das Land ökonomisch unabhängig zu machen. Eine technologisch fortgeschrittene Halbleiterindustrie sei dabei ein wichtiger Baustein gewesen, so Len Jelinek von iSuppli. Unglücklicherweise sei jetzt jedoch die weltweite Nachfrage eingebrochen, bevor diese durch ausreichend inländische Kaufkraft ersetzt werden konnte. Die Investitionen in die Chipindustrie hätten nicht zu solchen Renditen geführt, wie Investoren mithin gehofft hatten, so Jelinek.

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