Scheitert die Nokia-Microsoft Transaktion in Indien?

Mobiltelefone

Montag, 30. September 2013 11:23
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ESPOO (IT-Times) - Der indische Ableger von Nokias Mobilfunktelefonablage an Microsoft könnte von dem Geschäft ausgeschlossen werden. Der indische Delhi High Court stellt Nokias ausreichende Vermögenswerte für die Steuerschuld infrage.

Aktuell besteht bereits eine Steuerforderung von 6,54 Mrd. Rupien, nachdem Nokia India rund 35 Mrd. Rupien Dividenden an die Nokia Corp. ausgezahlt hatte. Durch den geplanten Verkauf von Nokias indische Mobilfunkdivision könnte eine Steuerschuld von 39,97 Mrd. Rupien entstehen. Der indische High Court bezweifle, dass Nokia India genug Vermögenswerte besitzt, um insgesamt 46,51 Mrd. Rupien Steuern zahlen zu können. Aktuell verhindere das IT-Ministerium jedwede Veräußerung von Nokia Indias Vermögenswerten. Laut der indischen IT-Behörde könnte diese Summe noch steigen, falls Zinsen oder Geldstrafen anfallen, berichtet der Financial Express. Zudem soll die Behörde Nokia nach dem Wert des indischen Ablegers bei dem Verkauf an die Microsoft Corp. befragen. Angeblich hat Nokia bisher keine Einigung mit Microsoft zur Veräußerung des Indien-Geschäftes erreicht. Daher habe das finnische Unternehmen bislang keinen Wert für den indischen Ableger ermittelt. Am Donnerstag habe der Delhi High Court eine Mitteilung an Nokia gesendet, die den Verkauf jedweder Eigentumsrechte verbietet.

Meldung gespeichert unter: Nokia

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