Schafft SolarWorld auch die letzte Hürde?

Solarmodule

Mittwoch, 7. August 2013 11:27
SolarWorld

BONN (IT-Times) - In diesem Moment entscheidet sich die Zukunft von SolarWorld. In der laufenden Hauptversammlung des wankenden Photovoltaik-Herstellers liegt es in der Hand der Aktionäre, ob der vorgeschlagene Sanierungsplan umgesetzt wird.

Die Entscheidung dürfte den Aktionären von SolarWorld nicht sonderlich schwer fallen. Zwar sieht der Sanierungsplan des umstrittenen Gründers und Vorstandsvorsitzenden Asbeck den Verzicht auf 95 Prozent ihrer Anteile vor, wird der Plan allerdings abgelehnt, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Photovoltaik-Hersteller in die endgültige Insolvenz gerät. Das wiederum würde den Verlust von 100 Prozent ihres Geldes bedeuten. Im Rahmen der geplanten Sanierung müssten die Aktionäre je 150 Aktien gegen eine einzige Aktie von SolarWorld eintauschen. Im Gegenzug verspricht Asbeck den Geldgebern bereits im nächsten Jahr den Turn-Around zu schaffen. Nötig sind dafür allerdings neue Technologien und Innovationen, um sich von der asiatischen Billig-Konkurrenz abgrenzen zu können, deren Produkte den Modellen „made in Germany“ in puncto Herstellung und Qualität inzwischen in nichts mehr nachstehen. Dies ist auch kein großes Wunder, denn die Chinesen kaufen bereits seit längerer Zeit Hochtechnologie in Deutschland und der Schweiz ein.

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