SAP-Rivale Oracle enttäuscht mit Quartalszahlen - Dividende verdoppelt

Software und Datenbanken

Freitag, 21. Juni 2013 10:11
Oracle

REDWOOD SHORES (IT-Times) - Der US-Softwarekonzern Oracle hat im vergangenen vierten Fiskalquartal 2013 mit seinen Umsatzzahlen und Softwareverkäufen enttäuscht. Zudem hat das Unternehmen einen Wechsel von der Nasdaq an die New York Stock Exchange (NYSE) beantragt. Oracle-Aktien geben nachbörslich um mehr als acht Prozent nach.

Für das vergangene vierte Fiskalquartal 2013 meldet Oracle (Nasdaq: ORCL, WKN: 871460) einen stagnierenden Umsatz von 10,9 Mrd. US-Dollar. Das neue Softwarelizenz- und Cloud Softwareabogeschäft kletterte lediglich um ein Prozent auf 4,0 Mrd. US-Dollar. Das Geschäft mit Softwareupdates und Produkt-Support zog um sechs Prozent auf 4,4 Mrd. US-Dollar an. Das Hardware-Geschäft steuerte 849 Mio. Dollar bei und fiel damit um 13 Prozent.

Der Nettogewinn kletterte im jüngsten Quartal um zehn Prozent auf 3,8 Mrd. US-Dollar oder 80 US-Cent je Aktie. Ausgenommen außergewöhnlicher Sonderfaktoren konnte Oracle ein bereinigtes Ergebnis von 87 US-Cent je Aktie ausweisen und blieb damit leicht hinter den Erwartungen der Wall Street zurück. Analysten hatten im Vorfeld mit Einnahmen von 11,1 Mrd. Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 87 bis 88 US-Cent je Aktie gerechnet.

Positiv entwickelte sich Oracles HCM Cloud, CRM Cloud und ERP Cloud. Dieses Geschäft wuchs um 50 Prozent, zudem konnte Oracle 500 neue SaaS-Kunden im vierten Fiskalquartal 2013 gewinnen, so Oracle President Mark Hurd. Der jährliche SaaS-Umsatz summiert sich damit auf über eine Mrd. US-Dollar, so der Oracle-Manager.

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