SAP mit Wachstumsschwäche in Asien-Pazifik

Unternehmenssoftware

Freitag, 19. April 2013 09:44
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WALLDORF (IT-Times) - Die SAP AG hat am heutigen Freitag die Geschäftszahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Trotz Wachstum bei Umsatz und Gewinn wird der deutsche Softwareriese den Erwartungen nicht ganz gerecht.

So stieg der Gesamtumsatz im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahresquartal um acht Prozent auf 3,64 Mrd. Euro. Insbesondere ein Rückgang der Erlöse in der Region Asien-Pazifik-Japan führte dazu, dass das Umsatzwachstum geringer ausfiel, als vom Markt erwartet. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte einen Wert von 901 Mio. Euro, was einer Steigerung um ebenfalls acht Prozent entspricht. Die operative Marge blieb damit konstant auf einem Niveau von 24,8 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse stieg die Marge um 0,3 Prozentpunkte auf 25,1 Prozent. Die Tatsache, dass das Ergebnis nicht so stark ausfiel wie erwartet, begründet SAP mit der Beeinflussung des Betriebsergebnisses durch die Akquisition von SuccessFactors und Ariba. Auf jede Aktie der SAP entfällt für das erste Quartal 2013 ein um 18 Prozent gesteigertes Ergebnis in Höhe von 0,58 Euro. Der Cash-Flow aus operativer Tätigkeit verbesserte sich um vier Prozent auf 2,16 Mrd. Euro.

Aufgeschlüsselt nach Segmenten zeigt sich für den SAP-Umsatz folgendes Bild. Der Bereich Software erzielte ein Umsatzwachstum von drei Prozent auf 657 Mio. Euro, während das Geschäftsfeld Cloud-Subskriptionen und -Support mit einem Umsatzwachstum von 380 Prozent auf 167 Mio. Euro aufwarten konnte. Im Segment Software und Cloud-Subskriptionen erzielte SAP Erlöse in Höhe von 824 Mio. Euro, was einem Wachstum von 23 Prozent entspricht. Der Support war für 2,11 Mrd. Euro Umsatz verantwortlich und wuchs damit um acht Prozent.

Meldung gespeichert unter: SAP

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