SAP auf allen Hochzeiten

Freitag, 15. April 2005 18:55

WALLDORF - Wenn man vom Stolz der deutschen IT-Industrie spricht, dann kann eigentlich nur die SAP AG (WKN: 716460<SAP.FSE>) aus dem malerischen Walldorf gemeint sein. Doch in letzter Zeit häufen sich auch die Nennungen SAPs in Zusammenhang mit Übernahmen von angeschlagenen Konkurrenten.

Vor allem die Gerüchte über einen Zusammenschluss mit der Oracle Corp. erhitzte die Börsen-Gemüter. Hier zeigte sich SAP-Chef Henning Kagermann nicht abgeneigt - für den Fall, dass Oracle auf die Deutschen in dieser Angelegenheit zuginge. Solche Gedankenspiele seien durchaus überlegenswert, sagte Kagermann weiter. Zudem hat Oracle wiederum gerade erst PeopleSoft, einen SAP-Konkurrenten, geschluckt und ist damit selbst zu einem ernsthaften Mitbewerber auf dem Markt aufgestiegen.

Auch der angeschlagene US-Konkurrent Siebel Systems wurde mit SAP in Zusammenhang gebracht. Herbert Denton, Präsident des Investment-Hauses Providence Capital hatte gegenüber der Financial Times Deutschland den Verkauf „an einen Konzern wie Oracle, SAP oder Microsoft“ gefordert. Kagermann winkte unterdessen bereits ab. Begründung: Mangelndes Synergie-Potential.

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